Tumorzentrum

Tumorzentrum

Seit 2017 sind wir eine der ersten Privatpraxen der Schweiz, welche die Auflagen als zertifizierter Kooperationspartner der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllen. Im Jahr 2019 wurde das Zertifikat erfolgreich für ein Europäisches Krebszentrum erneut in Kooperation mit dem Tumorzentrum Hirslanden erweitert.

Die Abklärung, Beratung und Nachsorge aller Arten von urologischen Tumoren können in unserer Praxis angeboten werden.

Vorgängig werden alle Tumore im sogenannten interdisziplinären Tumorboard des Tumorzentrums der Klinik Hirslanden durch uns vorgestellt, an welchem Spezialisten verschiedenster Fachdisziplinen in regelmässigen Abständen zusammenkommen.

Im Falle einer Behandlung führen wir alle operativen Behandlungsmöglichkeiten, die je nach individuellem Fall zur Anwendung kommen, nach neuesten wissenschaftlichen und technischen Standards selbst durch. Somit ist es uns möglich unsere Patienten von der Diagnosestellung über die Therapie bis hin zur Nachsorge persönlich zu begleiten.

 

 

 

 

Definition

Hodenkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen und tritt meist bei Männern zwischen 20 und 40 Jahren auf. Je früher der Hodenkrebs entdeckt wird, desto grösser sind die Heilungschancen. Dennoch sterben noch viele Männer an Hodenkrebs, weil er zu spät entdeckt wurde. Es liegt auch daran, dass Hodenkrebs lange ohne grosse Beschwerden einhergeht und Mann die wichtige und einfach durchzuführende Selbstuntersuchung zu wenig praktiziert.

Ursachen

Die Ursachen von Hodenkrebs sind nach wie vor nicht bekannt. Es zeigt sich eine Anhäufung von Hodenkrebsfällen bei Männern, die als Kinder unter Hodenhochstand litten, zeugungsunfähig sind und bei Männern, die früh in die Pubertät kamen. Männer mit familiärer Vorbelastung scheinen ebenfalls ein grösseres Risiko zu haben.

In der letzten Zeit wird oft von chemischen Expositionen, die zu Hodenkrebs führen können, geredet. So zum Beispiel bei Einsatz von chemischen Mitteln zur Insektenvernichtung und im Pflanzenschutz. Aber auch der Kontakt mit gewissen Schwermetallen und Lösungsmitteln wird mit Hodenkrebs in Zusammenhang gebracht. Ebenso werden Viruserkrankungen als Ursache für Hodenkrebs genannt.

Symptome (Beschwerden)

Am Anfang sind fast keine Beschwerden vorhanden: leichtes Ziehen in der Leistengegend; einseitige, schmerzlose, langsam zunehmende Hodenschwellung; manchmal ist ein Knoten im Hoden tastbar.

Später kommt es häufig zu Schwellungen der Lymphknoten im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule (äussern sich als unspezifische Rückenschmerzen). Der Hoden wird grösser und schmerzhaft. In fortgeschrittenem Stadium haben sich oft schon Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Körperregionen gebildet. Unbehandelt führt der Hodenkrebs zum Tod. Bei rechtzeitiger Behandlung sind die Heilungschancen gut.

Diagnose (Untersuchung)

Was macht der Arzt?

  • Krankengeschichte (Anamnese) unter Einbezug der Beschwerden
  • Gründliche Untersuchung des Hodens
  • Ultraschall, wenn nötig Gewebeproben
  • Ev. Röntgenuntersuchung und/oder Computertomographie zum Ausschluss von Krebsablagerungen
  • Blutuntersuchung: Tumormarker
  • Weiterleitung zum Spezialisten (Urologen)

Was können Sie selber tun?

Jeder Mann kann seine Hoden leicht selbst kontrollieren: Dazu tastet er sie in entspanntem Zustand ab, etwa unter der Dusche oder beim Baden. Das sollte regelmässig ungefähr einmal im Monat geschehen. Wenn sich die Hoden verändern, sollte der Betroffene sich möglichst bald vom Arzt untersuchen lassen.

Therapie (Behandlung)

Bei Bestätigung des Krebsverdachts wird meist der betroffene Hoden entfernt und je nach Krebsart und Stadium mit einer Chemotherapie und/oder einer Strahlentherapie behandelt. Je nach Befall müssen auch Lymphknoten entfernt werden.

Mögliche Komplikationen

Bei frühzeitiger Entdeckung und bei entsprechender Behandlung stehen die Heilungschancen sehr gut (90%). Meist kann sogar die Zeugungsfähigkeit erhalten werden. Beim Hodenkrebs im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Impotenz kommen.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Leider gibt es kaum Möglichkeiten dem Hodenkrebs vorzubeugen, da die Ursachen noch zu wenig bekannt sind. Männer mit Leistenhoden oder Hodenhochstand sollten sich allerdings operieren lassen. Bei Knaben sollte dies noch im Vorschulalter erfolgen.
Wichtig ist die regelmässige Selbstuntersuchung (siehe Rubrik Untersuchungen)

Definition

Hodenkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen und tritt meist bei Männern zwischen 20 und 40 Jahren auf. Je früher der Hodenkrebs entdeckt wird, desto grösser sind die Heilungschancen. Dennoch sterben noch viele Männer an Hodenkrebs, weil er zu spät entdeckt wurde. Es liegt auch daran, dass Hodenkrebs lange ohne grosse Beschwerden einhergeht und Mann die wichtige und einfach durchzuführende Selbstuntersuchung zu wenig praktiziert.

Ursachen

Die Ursachen von Hodenkrebs sind nach wie vor nicht bekannt. Es zeigt sich eine Anhäufung von Hodenkrebsfällen bei Männern, die als Kinder unter Hodenhochstand litten, zeugungsunfähig sind und bei Männern, die früh in die Pubertät kamen. Männer mit familiärer Vorbelastung scheinen ebenfalls ein grösseres Risiko zu haben.

In der letzten Zeit wird oft von chemischen Expositionen, die zu Hodenkrebs führen können, geredet. So zum Beispiel bei Einsatz von chemischen Mitteln zur Insektenvernichtung und im Pflanzenschutz. Aber auch der Kontakt mit gewissen Schwermetallen und Lösungsmitteln wird mit Hodenkrebs in Zusammenhang gebracht. Ebenso werden Viruserkrankungen als Ursache für Hodenkrebs genannt.

Symptome (Beschwerden)

Am Anfang sind fast keine Beschwerden vorhanden: leichtes Ziehen in der Leistengegend; einseitige, schmerzlose, langsam zunehmende Hodenschwellung; manchmal ist ein Knoten im Hoden tastbar.

Später kommt es häufig zu Schwellungen der Lymphknoten im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule (äussern sich als unspezifische Rückenschmerzen). Der Hoden wird grösser und schmerzhaft. In fortgeschrittenem Stadium haben sich oft schon Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Körperregionen gebildet. Unbehandelt führt der Hodenkrebs zum Tod. Bei rechtzeitiger Behandlung sind die Heilungschancen gut.

Diagnose (Untersuchung)

Was macht der Arzt?

  • Krankengeschichte (Anamnese) unter Einbezug der Beschwerden
  • Gründliche Untersuchung des Hodens
  • Ultraschall, wenn nötig Gewebeproben
  • Ev. Röntgenuntersuchung und/oder Computertomographie zum Ausschluss von Krebsablagerungen
  • Blutuntersuchung: Tumormarker
  • Weiterleitung zum Spezialisten (Urologen)

Was können Sie selber tun?

Jeder Mann kann seine Hoden leicht selbst kontrollieren: Dazu tastet er sie in entspanntem Zustand ab, etwa unter der Dusche oder beim Baden. Das sollte regelmässig ungefähr einmal im Monat geschehen. Wenn sich die Hoden verändern, sollte der Betroffene sich möglichst bald vom Arzt untersuchen lassen.

Therapie (Behandlung)

Bei Bestätigung des Krebsverdachts wird meist der betroffene Hoden entfernt und je nach Krebsart und Stadium mit einer Chemotherapie und/oder einer Strahlentherapie behandelt. Je nach Befall müssen auch Lymphknoten entfernt werden.

Mögliche Komplikationen

Bei frühzeitiger Entdeckung und bei entsprechender Behandlung stehen die Heilungschancen sehr gut (90%). Meist kann sogar die Zeugungsfähigkeit erhalten werden. Beim Hodenkrebs im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Impotenz kommen.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Leider gibt es kaum Möglichkeiten dem Hodenkrebs vorzubeugen, da die Ursachen noch zu wenig bekannt sind. Männer mit Leistenhoden oder Hodenhochstand sollten sich allerdings operieren lassen. Bei Knaben sollte dies noch im Vorschulalter erfolgen.
Wichtig ist die regelmässige Selbstuntersuchung (siehe Rubrik Untersuchungen)

Definition

Hodenkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen und tritt meist bei Männern zwischen 20 und 40 Jahren auf. Je früher der Hodenkrebs entdeckt wird, desto grösser sind die Heilungschancen. Dennoch sterben noch viele Männer an Hodenkrebs, weil er zu spät entdeckt wurde. Es liegt auch daran, dass Hodenkrebs lange ohne grosse Beschwerden einhergeht und Mann die wichtige und einfach durchzuführende Selbstuntersuchung zu wenig praktiziert.

Ursachen

Die Ursachen von Hodenkrebs sind nach wie vor nicht bekannt. Es zeigt sich eine Anhäufung von Hodenkrebsfällen bei Männern, die als Kinder unter Hodenhochstand litten, zeugungsunfähig sind und bei Männern, die früh in die Pubertät kamen. Männer mit familiärer Vorbelastung scheinen ebenfalls ein grösseres Risiko zu haben.

In der letzten Zeit wird oft von chemischen Expositionen, die zu Hodenkrebs führen können, geredet. So zum Beispiel bei Einsatz von chemischen Mitteln zur Insektenvernichtung und im Pflanzenschutz. Aber auch der Kontakt mit gewissen Schwermetallen und Lösungsmitteln wird mit Hodenkrebs in Zusammenhang gebracht. Ebenso werden Viruserkrankungen als Ursache für Hodenkrebs genannt.

Symptome (Beschwerden)

Am Anfang sind fast keine Beschwerden vorhanden: leichtes Ziehen in der Leistengegend; einseitige, schmerzlose, langsam zunehmende Hodenschwellung; manchmal ist ein Knoten im Hoden tastbar.

Später kommt es häufig zu Schwellungen der Lymphknoten im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule (äussern sich als unspezifische Rückenschmerzen). Der Hoden wird grösser und schmerzhaft. In fortgeschrittenem Stadium haben sich oft schon Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Körperregionen gebildet. Unbehandelt führt der Hodenkrebs zum Tod. Bei rechtzeitiger Behandlung sind die Heilungschancen gut.

Diagnose (Untersuchung)

Was macht der Arzt?

  • Krankengeschichte (Anamnese) unter Einbezug der Beschwerden
  • Gründliche Untersuchung des Hodens
  • Ultraschall, wenn nötig Gewebeproben
  • Ev. Röntgenuntersuchung und/oder Computertomographie zum Ausschluss von Krebsablagerungen
  • Blutuntersuchung: Tumormarker
  • Weiterleitung zum Spezialisten (Urologen)

Was können Sie selber tun?

Jeder Mann kann seine Hoden leicht selbst kontrollieren: Dazu tastet er sie in entspanntem Zustand ab, etwa unter der Dusche oder beim Baden. Das sollte regelmässig ungefähr einmal im Monat geschehen. Wenn sich die Hoden verändern, sollte der Betroffene sich möglichst bald vom Arzt untersuchen lassen.

Therapie (Behandlung)

Bei Bestätigung des Krebsverdachts wird meist der betroffene Hoden entfernt und je nach Krebsart und Stadium mit einer Chemotherapie und/oder einer Strahlentherapie behandelt. Je nach Befall müssen auch Lymphknoten entfernt werden.

Mögliche Komplikationen

Bei frühzeitiger Entdeckung und bei entsprechender Behandlung stehen die Heilungschancen sehr gut (90%). Meist kann sogar die Zeugungsfähigkeit erhalten werden. Beim Hodenkrebs im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Impotenz kommen.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Leider gibt es kaum Möglichkeiten dem Hodenkrebs vorzubeugen, da die Ursachen noch zu wenig bekannt sind. Männer mit Leistenhoden oder Hodenhochstand sollten sich allerdings operieren lassen. Bei Knaben sollte dies noch im Vorschulalter erfolgen.
Wichtig ist die regelmässige Selbstuntersuchung (siehe Rubrik Untersuchungen)

Definition

Hodenkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen und tritt meist bei Männern zwischen 20 und 40 Jahren auf. Je früher der Hodenkrebs entdeckt wird, desto grösser sind die Heilungschancen. Dennoch sterben noch viele Männer an Hodenkrebs, weil er zu spät entdeckt wurde. Es liegt auch daran, dass Hodenkrebs lange ohne grosse Beschwerden einhergeht und Mann die wichtige und einfach durchzuführende Selbstuntersuchung zu wenig praktiziert.

Ursachen

Die Ursachen von Hodenkrebs sind nach wie vor nicht bekannt. Es zeigt sich eine Anhäufung von Hodenkrebsfällen bei Männern, die als Kinder unter Hodenhochstand litten, zeugungsunfähig sind und bei Männern, die früh in die Pubertät kamen. Männer mit familiärer Vorbelastung scheinen ebenfalls ein grösseres Risiko zu haben.

In der letzten Zeit wird oft von chemischen Expositionen, die zu Hodenkrebs führen können, geredet. So zum Beispiel bei Einsatz von chemischen Mitteln zur Insektenvernichtung und im Pflanzenschutz. Aber auch der Kontakt mit gewissen Schwermetallen und Lösungsmitteln wird mit Hodenkrebs in Zusammenhang gebracht. Ebenso werden Viruserkrankungen als Ursache für Hodenkrebs genannt.

Symptome (Beschwerden)

Am Anfang sind fast keine Beschwerden vorhanden: leichtes Ziehen in der Leistengegend; einseitige, schmerzlose, langsam zunehmende Hodenschwellung; manchmal ist ein Knoten im Hoden tastbar.

Später kommt es häufig zu Schwellungen der Lymphknoten im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule (äussern sich als unspezifische Rückenschmerzen). Der Hoden wird grösser und schmerzhaft. In fortgeschrittenem Stadium haben sich oft schon Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Körperregionen gebildet. Unbehandelt führt der Hodenkrebs zum Tod. Bei rechtzeitiger Behandlung sind die Heilungschancen gut.

Diagnose (Untersuchung)

Was macht der Arzt?

  • Krankengeschichte (Anamnese) unter Einbezug der Beschwerden
  • Gründliche Untersuchung des Hodens
  • Ultraschall, wenn nötig Gewebeproben
  • Ev. Röntgenuntersuchung und/oder Computertomographie zum Ausschluss von Krebsablagerungen
  • Blutuntersuchung: Tumormarker
  • Weiterleitung zum Spezialisten (Urologen)

Was können Sie selber tun?

Jeder Mann kann seine Hoden leicht selbst kontrollieren: Dazu tastet er sie in entspanntem Zustand ab, etwa unter der Dusche oder beim Baden. Das sollte regelmässig ungefähr einmal im Monat geschehen. Wenn sich die Hoden verändern, sollte der Betroffene sich möglichst bald vom Arzt untersuchen lassen.

Therapie (Behandlung)

Bei Bestätigung des Krebsverdachts wird meist der betroffene Hoden entfernt und je nach Krebsart und Stadium mit einer Chemotherapie und/oder einer Strahlentherapie behandelt. Je nach Befall müssen auch Lymphknoten entfernt werden.

Mögliche Komplikationen

Bei frühzeitiger Entdeckung und bei entsprechender Behandlung stehen die Heilungschancen sehr gut (90%). Meist kann sogar die Zeugungsfähigkeit erhalten werden. Beim Hodenkrebs im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Impotenz kommen.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Leider gibt es kaum Möglichkeiten dem Hodenkrebs vorzubeugen, da die Ursachen noch zu wenig bekannt sind. Männer mit Leistenhoden oder Hodenhochstand sollten sich allerdings operieren lassen. Bei Knaben sollte dies noch im Vorschulalter erfolgen.
Wichtig ist die regelmässige Selbstuntersuchung (siehe Rubrik Untersuchungen)

Definition

Hodenkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen und tritt meist bei Männern zwischen 20 und 40 Jahren auf. Je früher der Hodenkrebs entdeckt wird, desto grösser sind die Heilungschancen. Dennoch sterben noch viele Männer an Hodenkrebs, weil er zu spät entdeckt wurde. Es liegt auch daran, dass Hodenkrebs lange ohne grosse Beschwerden einhergeht und Mann die wichtige und einfach durchzuführende Selbstuntersuchung zu wenig praktiziert.

Ursachen

Die Ursachen von Hodenkrebs sind nach wie vor nicht bekannt. Es zeigt sich eine Anhäufung von Hodenkrebsfällen bei Männern, die als Kinder unter Hodenhochstand litten, zeugungsunfähig sind und bei Männern, die früh in die Pubertät kamen. Männer mit familiärer Vorbelastung scheinen ebenfalls ein grösseres Risiko zu haben.

In der letzten Zeit wird oft von chemischen Expositionen, die zu Hodenkrebs führen können, geredet. So zum Beispiel bei Einsatz von chemischen Mitteln zur Insektenvernichtung und im Pflanzenschutz. Aber auch der Kontakt mit gewissen Schwermetallen und Lösungsmitteln wird mit Hodenkrebs in Zusammenhang gebracht. Ebenso werden Viruserkrankungen als Ursache für Hodenkrebs genannt.

Symptome (Beschwerden)

Am Anfang sind fast keine Beschwerden vorhanden: leichtes Ziehen in der Leistengegend; einseitige, schmerzlose, langsam zunehmende Hodenschwellung; manchmal ist ein Knoten im Hoden tastbar.

Später kommt es häufig zu Schwellungen der Lymphknoten im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule (äussern sich als unspezifische Rückenschmerzen). Der Hoden wird grösser und schmerzhaft. In fortgeschrittenem Stadium haben sich oft schon Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Körperregionen gebildet. Unbehandelt führt der Hodenkrebs zum Tod. Bei rechtzeitiger Behandlung sind die Heilungschancen gut.

Diagnose (Untersuchung)

Was macht der Arzt?

  • Krankengeschichte (Anamnese) unter Einbezug der Beschwerden
  • Gründliche Untersuchung des Hodens
  • Ultraschall, wenn nötig Gewebeproben
  • Ev. Röntgenuntersuchung und/oder Computertomographie zum Ausschluss von Krebsablagerungen
  • Blutuntersuchung: Tumormarker
  • Weiterleitung zum Spezialisten (Urologen)

Was können Sie selber tun?

Jeder Mann kann seine Hoden leicht selbst kontrollieren: Dazu tastet er sie in entspanntem Zustand ab, etwa unter der Dusche oder beim Baden. Das sollte regelmässig ungefähr einmal im Monat geschehen. Wenn sich die Hoden verändern, sollte der Betroffene sich möglichst bald vom Arzt untersuchen lassen.

Therapie (Behandlung)

Bei Bestätigung des Krebsverdachts wird meist der betroffene Hoden entfernt und je nach Krebsart und Stadium mit einer Chemotherapie und/oder einer Strahlentherapie behandelt. Je nach Befall müssen auch Lymphknoten entfernt werden.

Mögliche Komplikationen

Bei frühzeitiger Entdeckung und bei entsprechender Behandlung stehen die Heilungschancen sehr gut (90%). Meist kann sogar die Zeugungsfähigkeit erhalten werden. Beim Hodenkrebs im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Impotenz kommen.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Leider gibt es kaum Möglichkeiten dem Hodenkrebs vorzubeugen, da die Ursachen noch zu wenig bekannt sind. Männer mit Leistenhoden oder Hodenhochstand sollten sich allerdings operieren lassen. Bei Knaben sollte dies noch im Vorschulalter erfolgen.
Wichtig ist die regelmässige Selbstuntersuchung (siehe Rubrik Untersuchungen)

"Da Vinci" steht für die modernste Entwicklung auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie. Damit können schonende Bauchspiegelungsoperationen (Laparoskopie) mit hochauflösender 3- dimensionaler Präzision vorgenommen werden. Wir verfügen seit 2015 über das neueste DaVinci System (DaVinci Xi).

Seit Anfangs 2000 wurde die radikale Entfernung der Prostata mittels Da Vinci zunehmend als Standardtherapie in der täglichen klinischen Anwendung etabliert.

Weitere Krankheitsbilder, wie die Entfernung von bösartigen Blasen- und Nierentumoren, sowie die Nierenbeckenabgangsenge können mittlerweile dank jahrelanger Erfahrung ebenfalls durch uns an der Klinik Hirslanden durchgeführt werden.

Technik der Da Vinci Chirurgie

Grundlage der Da Vinci Operationstechnik ist die präzise Übertragung der Hand- und Fingerbewegungen des Operateurs auf die Operationsinstrumente. Daher ist der häufig gebrauchte Begriff "robotische Chirurgie" genau genommen nicht korrekt. Vielmehr handelt es sich um einen computerisierten Telemanipulator, der nach dem sog. "master-slave Prinzip" arbeitet. Die hierbei zur Anwendung kommenden Sicherheitsstandards sind durchaus mit denen der Flugzeugindustrie vergleichbar.

Wie bei konventionellen Bauchspiegelungseingriffen werden auch bei der Da Vinci Technik die Instrumente über kleine Hülsen, die etwa den Durchmesser eines Füllfederhalters haben, in den Bauchraum eingebracht. Darüber hinaus hat Da Vinci mehrere Vorteile gegenüber der konventionellen Laparaskopie. Die Da Vinci Instrumente verfügen über kleine mechanische Handgelenke, die man in ihrer Feinheit und Beweglichkeit schon fast als technische Wunder bezeichnen kann. Tatsächlich werden an sie in 7 Freiheitsgraden exakt die Bewegungen der Finger und Hände des Operateurs übertragen, der das Op-Feld über eine 3-dimensionale Optik mit der Möglichkeit der stufenlosen Vergrößerung einsieht. So ist er in der Lage auch feinste Strukturen, wie z.B. Nervenbündel und kleine Gefäße, sicher zu identifizieren um genau, gewebeschonend und mit minimalen Blutverlust zu operieren.

Die entsprechend für die Patienten selbst wahrnehmbaren Vorteile sind:

  • die schnelle schmerzfreie postoperative Erholung
  • der kurze stationärer Aufenthalt im Krankenhaus
  • das gute kosmetische Ergebnis
  • die exakte Schonung der Erektionsnerven bei potenzerhaltenden Operationen

Für eine roboterassistierte Operation eignen sich alle Eingriffe die früher offen oder laparoskopisch durchgeführt wurden. Durch die moderne Technik gelingt einerseits ein mikroskopisch genaues Arbeiten und andererseits eine anspruchsvolle Rekonstruktion im Bereich des Operationsgebietes. Die vollständige Entfernung der Prostatadrüse (radikale Prostatektomie) wegen Prostatakrebs ist weltweit die häufigste Operation für das roboterunterstützte Da Vinci-System. Durch die moderne Technik und die grosse Erfahrung unsererseits wird so eine ausgezeichnete onkologische Heilung mit funktionellen Resultaten erreicht. Insbesondere im Hinblick auf Kontinenz und Potenz, was die Lebensqualität der so behandelten Patienten steigert.

Da Vinci Prostata Operation

Die komplette Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs (radikale Prostatektomie) ist heute die am häufigsten durchgeführte Operation, bei der das Da Vinci System zur Anwendung kommt.

In standartisierten Schritten wird die Prostata von der Blase getrennt, anschließend unter Erhalt der Erektionsnerven aus ihrem bindegewebigen Bett gelöst und schließlich unter sorgfältiger Schonung des Schließmuskels von der Harnröhre abgesetzt. Nachdem die Prostata in einem kleinen sog. Bergebeutel untergebracht ist und aus dem Körper entfernt. Die Prostata wird dann, zur Schnellschnitt Diagnostik (inhouse) abgegeben. Dies erlaubt uns noch während der laufenden Operation ob der Tumor vollständig entfernt wurde. Im Anschluss werden die lokalen Lymphdrüsen der Prostata präszise entfernt. Dann wird durch eine feine fortlaufende Naht die Blase mit der Harnröhre verbunden.

Der eigentlichen Operation schließt sich ein ca. 3-stündiger Aufenthalt im sog. Aufwachraum an, wo Anästhesisten nach der Narkose Atmungs- und Herz-Kreislauffunktionen überwachen und medikamentös die Schmerzfreiheit sicherstellen.

Bei problemlosem Verlauf wird der Patient anschließend auf die Normalstation zurückverlegt, wo er abends von seinen Angehörigen besucht werden kann. Die Mobilisierung (aufstehen, selbstständiges Waschen) beginnt am nächsten Tag (1. postoperativer Tag). Ca. am 4./5. postoperativen Tag wird die Dichtigkeit der Verbindung von Harnröhre und Blase geprüft und danach die Entlassung geplant.

Da Vinci Blasen Operation

Bei Blasentumoren, die die Blasenmuskulatur befallen haben, muß ggf. die Blase und ihre lokalen Lymphdrüsen komplett entfernt werden. Die sorgfältige Entfernung der Lymphdrüsen ist wesentlicher Bestandteil der Operation und hat einen gesicherten Einfluß auf das Überleben der Patienten.

Auch diese Operation wird mittlerweile minimal-invasiv mit dem Da Vinci System durchgeführt. Nach der Entfernung der Lymphdrüsen und der Harnblase über einen kleinen Hautschnitt, wird über den selben Zugang nach Möglichkeit eine neue Blase aus Darm geformt und mit der Harnröhre oberhalb des erhaltenen Schließmuskels verbunden.

Die Dauer des postoperativen Aufenthaltes wird ganz wesentlich von dem Allgemeinzustand des Patienten und seiner eventuellen Begleiterkrankungen bestimmt. Häufig ist eine Entlassung zwischen dem 8. und 10. postoperativen Tag möglich.

Zusammenfassung und Ausblick

Für den Einsatz der Da Vinci-Technologie eignen sich heutzutage nahezu alle urologischen Eingriffe. Die radikale Entfernung der Prostata bei Krebsleiden, die organerhaltende Entfernung von Nierentumoren, die komplette Entfernung der Niere bei Tumoren oder funktionslosen Nieren, die plastische Korrektur eine Nierenbeckenabgangsenge, Lymphknotenentfernungen und die radikale Blasenentfernung beim Blasenkrebs. Der Einsatz der Da Vinci-Technologie ist komplikationsarm und zeichnet sich durch wenig Schmerzen nach der Operation, geringem Blutverlust und damit rasche Rehabilitation aus. Insbesondere kann heutzutage bei Prostataoperationen nahezu immer eine Nervenschonung angestrebt werden was den Erhalt der Potenz und der Kontinenz verspricht.

In Zukunft ist auch die Fusion von bildgebender Diagnostik in den Da Vinci-Roboter geplant. Hier können die vorher durchgeführten MRI-Diagnostikbilder der Prostata in den Bildschirm des Da VinciRoboters eingespielt werden. Dieses wird die Präzision der Operationstechnik nochmals erhöhen.

 

Das Artemis-System, MRI-Sonographie fusionierte Biopsie

Der Prostatakrebs des Mannes stellt heute die häufigste Krebserkrankung des Mannes dar und ist die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache für den Mann.

Die Früherkennung des Prostatakrebses ist für die Heilung zwingend notwendig. Eine erste VorsorgeUntersuchung stellt dabei der Bluttest (PSA, Prostata spezifisches Antigen) dar. Das PSA wird alleinig von der Prostata gebildet und kann im Falle einer Prostatakrebs-Erkrankung erhöht sein. Bei einem Wert über 3 ng/ml empfehlen deshalb die internationale Experten der Urologie eine weiterführende Abklärung zum Ausschluss eines Prostatakarzinoms. Ein erhöhter PSA-Wert muss jedoch nicht bedeuten, dass ein Prostatakarzinom vorliegt.

Viele Urologen führen auch heute noch eine ultraschallgesteuerte, ungezielte Prostatagewebeentnahme (Biopsie) durch. Dabei könnten jedoch in vielen Fällen die eigentlichen Tumorareale verfehlt werden, da sie in der Ultraschall Bildgebung nicht sichtbar sind.

In unserem Zentrum für Urologie wird bei einem PSA-Anstieg im ersten Schritt eine MRI Untersuchung der Prostata durchgeführt. Dabei können tumorsuspekte Areale direkt abgebildet und markiert werden. Diese Areale werden nun mit dem hochmodernen Artemis-System direkt punktiert.

Die MRI Bilder werden dabei mit dem Ultraschallgerät direkt fusioniert und so kann der Urologe die tumorverdächtigen Areale gezielt punktieren und Gewebe entnehmen.

Da die MRI-Diagnostik eine genau Differenzierung der Prostata erlaubt, werden durch das Artemis-System unnötige und ungezielte Biopsien verhindert. Ebenfalls reduzieren sie auch massgebend die Notwendigkeit einer Gewebeentnahme, da in der MRI Untersuchung harmlose Tumorstadien, welche keiner Behandlung bedürfen, auch entprechend dargestellt werden. Somit wird die Anzahl der Biopsien reduziert, aber auch das Risiko von falschen Untersuchungsresultaten (relevanter Herd wird nicht getroffen). Durch die gezielte Gewebsprobeentnahme wird auch die gefürchtete Infektionsrate reduziert.

Die Untersuchung wird unter Schutz eines Antibiotikums mit lokaler Betäubung und ambulant durchgeführt, so dass der Mann direkt nach der Untersuchung nach Hause gehen kann. Er ist selbstständig und fahrtauglich. Die Gewebeproben werden dann vom Pathologen weiter untersucht und auf Tumorzellen verifiziert.

Nach ca. 3-5 Arbeitstagen liegt das Untersuchungsresulat vor und der Patient wird direkt durch den Urologen orientiert.

Definition

Hodenkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen und tritt meist bei Männern zwischen 20 und 40 Jahren auf. Je früher der Hodenkrebs entdeckt wird, desto grösser sind die Heilungschancen. Dennoch sterben noch viele Männer an Hodenkrebs, weil er zu spät entdeckt wurde. Es liegt auch daran, dass Hodenkrebs lange ohne grosse Beschwerden einhergeht und Mann die wichtige und einfach durchzuführende Selbstuntersuchung zu wenig praktiziert.

Ursachen

Die Ursachen von Hodenkrebs sind nach wie vor nicht bekannt. Es zeigt sich eine Anhäufung von Hodenkrebsfällen bei Männern, die als Kinder unter Hodenhochstand litten, zeugungsunfähig sind und bei Männern, die früh in die Pubertät kamen. Männer mit familiärer Vorbelastung scheinen ebenfalls ein grösseres Risiko zu haben.

In der letzten Zeit wird oft von chemischen Expositionen, die zu Hodenkrebs führen können, geredet. So zum Beispiel bei Einsatz von chemischen Mitteln zur Insektenvernichtung und im Pflanzenschutz. Aber auch der Kontakt mit gewissen Schwermetallen und Lösungsmitteln wird mit Hodenkrebs in Zusammenhang gebracht. Ebenso werden Viruserkrankungen als Ursache für Hodenkrebs genannt.

Symptome (Beschwerden)

Am Anfang sind fast keine Beschwerden vorhanden: leichtes Ziehen in der Leistengegend; einseitige, schmerzlose, langsam zunehmende Hodenschwellung; manchmal ist ein Knoten im Hoden tastbar.

Später kommt es häufig zu Schwellungen der Lymphknoten im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule (äussern sich als unspezifische Rückenschmerzen). Der Hoden wird grösser und schmerzhaft. In fortgeschrittenem Stadium haben sich oft schon Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Körperregionen gebildet. Unbehandelt führt der Hodenkrebs zum Tod. Bei rechtzeitiger Behandlung sind die Heilungschancen gut.

Diagnose (Untersuchung)

Was macht der Arzt?

  • Krankengeschichte (Anamnese) unter Einbezug der Beschwerden
  • Gründliche Untersuchung des Hodens
  • Ultraschall, wenn nötig Gewebeproben
  • Ev. Röntgenuntersuchung und/oder Computertomographie zum Ausschluss von Krebsablagerungen
  • Blutuntersuchung: Tumormarker
  • Weiterleitung zum Spezialisten (Urologen)

Was können Sie selber tun?

Jeder Mann kann seine Hoden leicht selbst kontrollieren: Dazu tastet er sie in entspanntem Zustand ab, etwa unter der Dusche oder beim Baden. Das sollte regelmässig ungefähr einmal im Monat geschehen. Wenn sich die Hoden verändern, sollte der Betroffene sich möglichst bald vom Arzt untersuchen lassen.

Therapie (Behandlung)

Bei Bestätigung des Krebsverdachts wird meist der betroffene Hoden entfernt und je nach Krebsart und Stadium mit einer Chemotherapie und/oder einer Strahlentherapie behandelt. Je nach Befall müssen auch Lymphknoten entfernt werden.

Mögliche Komplikationen

Bei frühzeitiger Entdeckung und bei entsprechender Behandlung stehen die Heilungschancen sehr gut (90%). Meist kann sogar die Zeugungsfähigkeit erhalten werden. Beim Hodenkrebs im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Impotenz kommen.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Leider gibt es kaum Möglichkeiten dem Hodenkrebs vorzubeugen, da die Ursachen noch zu wenig bekannt sind. Männer mit Leistenhoden oder Hodenhochstand sollten sich allerdings operieren lassen. Bei Knaben sollte dies noch im Vorschulalter erfolgen.
Wichtig ist die regelmässige Selbstuntersuchung (siehe Rubrik Untersuchungen)